04.04.2011

Die bestehende Dachkonstruktion der Eishalle II wird auf Grund von starken Feuchteschäden an den Holzbauteilen abgebrochen und durch eine neue Stahlkonstruktion ersetzt. Da es sich bei dem Gebäude um die Überdachung einer Außeneisfläche handelt, liegt besonderes Augenmerk auf der Reduzierung des Kondensatanfalls bedingt durch die Kälteabstrahlung der Eispiste. Die neue Pultdachform, sowie die Trauf-First-Orientierung in West-Ost-Richtung begünstigen einen natürlichen Luftwechsel unter dem Hallendach. Somit kann sich feuchte Außenluft nicht so schnell an der kalten Dachkonstruktion abkühlen, zu starker Tauwasseranfall wird vermieden. Den Luftaustausch unterstützen bedarfsgesteuerte Ventilatoren an der Dachunterseite. Die ruhige Pultdachfläche stellt einen harmonischen Abschluss der vielfältigen Dachausbildungen im Ensemble Eisportzentrum Landshut dar. Durch Faltung als Entwurfsprinzip bilden sich aus der Metallblech gedeckten Dachfläche Teile der West- und Ostfassade, sowie das Kragdach als Verbindung zum bestehenden Funktionsbau der Eishalle I. Die Fassadenflächen erhalten eine Bekleidung aus Aluminium-Streckgitterelementen mit unterschiedlichen Transparenzgrad.